Ausbildung - FINK Bedachungen - Ihr kompetenter Dachdeckerbetrieb in Illingen -
Die Zukunft. Ausbildung zum Dachdecker.
Der Dachdeckerberuf ist ein traditionsreiches Handwerk – abwechslungsreich, interessant und anspruchsvoll. Als Dachdecker bist Du eine gefragte Fachkraft praktisch vom Keller bis zur Kirchturmspitze. Die Arbeit beginnt bereits beim Keller. Hier geht es darum, das Bauwerk gegen Feuchtigkeit und Grundwasser abzudichten. Ebenso werden Wände und Fassaden vom Dachdecker gedämmt und bekleidet, damit die Gebäude gegen Witterungseinflüsse geschützt werden. Und gleichzeitig hilft das auch noch Energiesparen.
Mehr als Dächer decken.
Das Abdichten von Schwimmbädern, Deponien, Brücken und ganzen Tunnelanlagen zeigt die moderne Seite des Dachdeckerberufs. Die praktische Ausbildung erfolgt also zum Einen direkt auf der Baustelle, wo Du mit den verschiedenen Werkstoffen vertraut gemacht wirst und zum Anderen wird die Ausbildung durch den Besuch von überbetrieblichen Ausbildungsstätten und der Berufsschule ergänzt.
Als Dachdecker verbindest Du handwerkliches und gestalterisches Können mit Umweltschutz. Wenn Du auf dem Dach arbeitest, bist Du oft mit der Eindeckung von Steildächern beschäftigt oder mit der Abdichtung von Flachdächern. Dabei lernst Du sowohl mit Naturprodukten als auch mit modernen Baustoffen umzugehen. Das Dachdeckerhandwerk ist ein traditionsreicher Beruf mit glänzenden Zukunftsaussichten. Bereits von Beginn an stimmt die Bezahlung: Die Ausbildungsvergütung im Dachdeckerhandwerk zählen mit zu den höchsten im Handwerk.
Lernen beim 100 TOP-Dachdecker.
Interview mit Jan-Michael Zeeb, 19 Jahre, frisch gebackener Dachdecker-Junggeselle:
- R. B.: Jan-Michael, du hast am 17. Juli die Gesellenprüfung bestanden. Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du denn auf die Idee gekommen, einen handwerklichen Beruf zu erlernen?
J.-M.: Ich habe schon immer daheim bei handwerklichen Arbeiten geholfen und auch in der Schule habe ich festgestellt, dass mir das Spaß macht.
- R. B.: Du hast ja verschiedene Praktika gemacht. Was hat dich denn am Beruf des Dachdeckers besonders angesprochen?
J.-M.: Ich war früher schon immer gerne klettern. Ich wollte eine abwechslungsreiche Tätigkeit haben und eine mit Freiheit, die eben nicht auf dem Boden ist.
- R. B.: Wie war die körperliche Arbeit auf dem Dach, noch dazu bei allen Wetterlagen, für dich?
J.-M.: In den ersten vier Wochen war ich abends fix und fertig. Nach dem Blockunterricht in der Schule habe ich es auch 2- 3 Tage gespürt. Aber jetzt ist es in Ordnung. Man bekommt auch mit der Zeit raus, wie die Handgriffe leichter gehen und wie man sich gut bewegt.
- R. B.: Welches waren deine Lieblingsfächer in der Berufsschule?
J.-M.: Sport, da haben wir meist Fußball gespielt.
- R. B.: Welche Tipps würdest du jungen Leuten geben, die sich als Dachdecker bewerben möchten?
J.-M.: Sie sollten sportlich sein, kein Problem mit der Höhe haben und auch schon mal ein Werkzeug in der Hand gehabt haben.
- R. B.: Welche schulischen Voraussetzungen sollten sie haben?
J.-M.: Mit der Hauptschule kann man ganz gut mitkommen, wenn man sich aktiv am Unterricht beteiligt und macht, was die Lehrer sagen. Es ist auch wichtig, dass man die geforderten Übungen in der Zeit macht, die dafür vorgegeben wird.
- R. B.: Welche Aufstiegschancen siehst du im Dachdeckerhandwerk, insbesondere für Waldorf-, Haupt- und Realschüler?
J.-M.: Als Hauptschüler muss man im Berufsschulzeugnis einen Durchschnitt von 2,5 haben. Dann bekommt man die Mittlere Reife zuerkannt. Man kann dann den Meisterkurs besuchen und sogar auf der Fachhochschule studieren, wenn man möchte.
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin „Glück Auf“!
Das Interview führte Rosemarie Berner am 6. August 2008.
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